Photopia Hamburg startet Ausstellungs-Marathon

Bereits seit dem 13. April ist die Photopia Hamburg, die vom 23. bis zum 26. September 2021 stattfindet, mit einer ersten Ausstellung in der Hansestadt sichtbar. Bis zum 10. Mai ist ein Fotokunst-Projekt mit dem gerade in diesen Tagen hoffnungsvollen Titel „Wir geben Hamburg Perspektive“ zu sehen. Dafür haben 18 Hamburger Fotografinnen und Fotografen des Berufsverbandes Freelens e. V. ihre Bilder von Orten der Kunst und Kultur inszeniert, um diese Räume wieder in die Öffentlichkeit zu bringen.

Mit dieser ersten Ausstellung, der im Vier-Wochen-Takt weitere folgen sollen, verwandeln Fotografinnen und Fotografen die Glasfassade an den Messehallen in die längste Kunstgalerie der Stadt, die quasi im Vorbeigehen an den Messe­hallen entlang der Karolinenstraße angeschaut werden kann. Gezeigt werden 51 kulturelle Räume und Orte der Sehnsucht, die zur Zeit nicht besucht werden können. Dazu gehören bekannte Lokalitäten wie das internationale Produktionshaus Kampnagel, die Kultkneipe ­Erika´s Eck und das Museum für Kunst und Gewerbe. Die Ausstellung, die zunächst für 75 Kultur-Litfaßsäulen der Stadt Hamburg konzipiert war, wurde von der Hamburger ­Behörde für Kultur und Medien gefördert.

Interaktives Konzept

Mit Hilfe eines QR-Codes auf den Bildern gelangen die Besucher zu einer Website mit allen wichtigen Informationen über die fotografierten Orte und die Intentionen der Künstlerinnen und Künstler. „Für mich ist es eine echte Herzensangelegenheit, die Ausstellung ,Wir geben Hamburg ­Perspektive’ anlässlich der Photopia Hamburg in unserer öffentlichen ­Galerie präsentieren zu dürfen”, kommentierte  Bernd Aufderheide, ­Vorsitzender der Geschäfts­führung der Hamburg ­Messe und ­Congress. „Denn wie viele der fotografierten Orte ist auch die Hamburg Messe und Congress vor allem ein Ort der Begegnung. Es wird Zeit, dass diese Orte wieder zum Leben erwachen, denn so gefallen sie mir viel besser.“

Namhafte Künstler

„Die ganze Bandbreite und die Vielseitigkeit der individuellen fotografischen Ausdrucksmöglichkeiten findet in unserer Photopia-­Galerie ein ­Zuhause”, fügte ­Christian Popkes, ­Kurator der Photopia Hamburg, hinzu. „Ich freue mich ganz besonders ­darüber, dass wir in den kommenden Monaten neben Solo­projekten auch Gruppenausstellungen von Foto­grafinnen und Fotografen der beiden großen deutschen Fotoverbände ­Freelens e. V. und BFF zeigen werden.“

Zu den teilnehmenden Fotokünstlern gehören Valeska Achenbach, Frieder Blickle, Sonja Brüggemann, Michael Bogumil, Maik Carstensen, Melanie Dreysse, Kirsten Haarmann, Frederika Hoffmann, Nicole Keller, Urs Kluyver, Oliver Görnandt-Schade, Christina Körte, Johannes Mairhofer, Heiner Müller-Elsner, Tobias Oechler, ­Henriette Pogoda, Pat Scheidemann und Sibylle Zettler, die auch die ­Ausstellung initiiert hat. Als nächste Präsentationen sind „Covered – the story of a blanket” von Bob ­Leinders sowie „Aufschlag 2021 – “Future Perfect“ unter Feder­führung des BFF geplant.