Photopia Hamburg: Eine Stadt aus 350 Containern

Neben dem festivalartigen Teil Photopia City und dem Online-Auftritt Photopia 360 soll der Messebereich Photopia Summit im wahrsten Sinne des Wortes neue Perspektiven eröffnen. Dazu hat der Bühnenbildner und Set-Designer Jens Weber ein innovatives Konzept entwickelt: In zwei Hallen soll eine einzigartige Installation aus rund 350 Containern entstehen.

In der Installation werden breite Sichtachsen und lange Straßenfluchten, an deren Enden spektakuläre Fotomotive platziert werden, von parkähnlichen Grünflächen und zwei großen Bühnen für Fotografen und Influencer ergänzt, um auf dem Photopia Summit einen ebenso innovativen wie attraktiven Rahmen für das neue Festival der Imaging-Community zu bieten. 

„Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, die Aussteller wie Besucher gleichermaßen inspiriert, begeistert und zum Fotografieren oder Filmen motiviert”, erläuterte Weber seine Ideen. „Dabei orientieren wir uns am Vorbild moderner Metropolen und errichten eine eigene Stadt mit Straßen, Läden, Bühnen und einem Park. Die Container stammen aus aller Welt; sie sind eine Hommage an Hamburg als Tor zur Welt und an seinen Hafen, den wir auf diese Weise in die Hallen holen.“

„Wir freuen uns, mit Jens Weber einen international anerkannten Experten für die Gestaltung des Photopia Summit gewonnen zu haben”, fügte Melina Paeper, Produktmanagerin der Photopia Hamburg, hinzu. „Wir gehen bewusst neue Wege, und dazu passt eine eigene Stadt für die Imaging-Community hervorragend.
Wir sprechen alle Zielgruppen vom Film- und Foto-Profi bis zum Smartphone-User an und beziehen sie ebenso wie die Aussteller aktiv in die Inszenierung mit ein.“

Festival und Expo

Die Infrastruktur des Photopia Summits soll die Komponenten großer Metropolen mit den klassischen Elementen einer Messe verbinden, zu denen Produktpräsentationen, Verkauf sowie Kunden und Kontaktpflege gehören. Dabei werden die übereinander gestapelten Container nicht nur als Skyline fungieren, sondern auch auf vielfältige Weise bespielt. Aussteller können sie z B.  als Standerweiterung oder Besprechungsraum für B2B-Kunden nutzen. 

In anderen Containern werden Werke renommierter Fotoschaffender zu sehen sein, zu denen auch die Modefotografin Ellen von Unwerth gehört, die die Schirmherrschaft der Photopia Hamburg übernommen hat (siehe imaging+foto-contact 3/2021, S. 12ff.). 

Entsprechend dem Photopia-Motto #shareyourvision will die Messe Hamburg auch das Thema Skills in Kooperation mit Partnern wie den Online Marketing Rockstars, dem Photoindustrie-Verband oder dem Reeperbahn Festival auf die Bühnen bringen. Zudem werden Branchen-Experten und Keynote Speaker auf der Creative Content Conference den Besuchern spannende Ausblicke in die Zukunft der Film- und Fotowelt bieten.

Während der Photopia Summit mit einem umfangreichen Angebot aus Installationen, Workshops, Konferenzen und Masterclasses neue Produkte und Dienstleistungen sowie Trends aus der Imaging-Branche in den Mittelpunkt stellt, soll das neue Event-Format der Photopia City die Fotografie auch in den öffentlichen Raum der Hansestadt bringen. Dazu werden hochklassige Ausstellungen und Foto-Walks im Hamburger Stadtgebiet organisiert, bei deren Gestaltung das Hallenkonzept mit den Containern an verschiedenen Orten in Hamburg wieder aufgenommen wird. Als Online-Plattform soll die Photopia 365 schließlich die Community das ganze Jahr über verbinden und ihr aktuelle Themen rund ums Trendthema Imaging nahebringen.