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Branchen-News Meldung:

5. September 2018


Das Leistungsprofil der EOS R ist mit dem von Profikameras wie der EOS 5D Mark IV vergleichbar.

Canon kündigt spiegelloses Vollformatsystem EOS R an

31 Jahre nach der Einführung des EOS Systems hat Canon heute offiziell sein spiegelloses Vollformatsystem EOS R angekündigt, das sich vor allem durch seine optische Leistungsfähigkeit auszeichnen soll. Es besteht zunächst aus der spiegellosen EOS R-Kamera, vier RF-Objektiven und verschiedenen Adaptern, mit denen die Nutzung von Canon EF und EF-S Objektiven möglich ist. 4K-Videos können mit einem Crop-Faktor von 1,6 aufgenommen werden.


Das neue R-Bajonett mit einem Durchmesser von 54mm macht die Konstruktion besonders lichtstarker Objektive möglich. Dazu zählen das RF 50mm F1,2 L USM, das RF 35mm F1,8 Macro IS STM sowie die Zoomobjektive 28-70mm F2 L USM und RF 24-105mm f/4L IS USM. Letzteres ist das erste Canon Objektiv für Vollformatsensoren mit Nano USM; es arbeitet besonders leise und führt die Schärfe präzise nach: Das ermöglicht z. B. beim Videofilmen sanfte, fließende Fokus-Übergänge.

Die neuen Objektive kommunizieren mit dem Digital Lens Optimizer direkt mit der Kamera, die das angesetzte Objektiv präzise erkennen und optische Fehler korrigieren kann, ohne die Aufnahmegeschwindigkeit zu verringern.

Die Canon EOS R ist mit einem 30,3 MP (effektiv) 35mm Vollformat-CMOS-Sensor und dem neuesten Digic 8 Bildprozessor ausgestattet. Der Dual Pixel CMOS Phasendetektion-Autofokus, der 80 Prozent des Bildfeldes horizontal und 100 Prozent vertikal abbildet, stellt nach Angaben von Canon in 0,05 s scharf und ist damit der schnellste der Welt. Die neue Kamera kommt bei Reihenaufnahmen auf ein Tempo von bis zu 8 bzw. 5 Bildern pro Sekunde (mit Fokus-Nachführung), die automatische Scharfeinstellung funktioniert auch bei sehr schlechten Lichtverhältniss bis -6 LW. Per Touch & Drag AF kann der Fokuspunkt auf eine von 5.655 AF-Positionen gelegt werden. Die EOS R arbeitet auf Wunsch völlig geräuschlos und ist dabei auch für sensible Aufnahmesituationen wie Hochzeiten oder Golfturniere geeignet.

Beim Bedienkonzept kombiniert Canon die bekannte EOS-Ergonomie mit zahlreichen Möglichkeiten der Individualisierung. Die neuen RF Objektive haben einen konfigurierbaren Objektiv-Steuerring, mit dem man Blende, Verschlusszeit, ISO oder Belichtungskorrektur einstellen kann. Als erstes Modell der EOS Serie ist die neue Systemkamera mit einem anpassbaren, berührungsempfindlichen Bedienfeld ausgestattet; damit lassen sich individuell konfigurierte Einstellungen (z. B. ISO) mit einer Wisch- oder Touchbewegung regeln. Für die Integration von GPS-Daten kann die EOS R per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden. Die Canon Camera Connect App bietet noch mehr kreativen Spielraum, da die Kamera vom Smartphone oder Tablet aus gesteuert werden kann.

Beim 4K-Videofilmen kann die EOS R in professionelle Umgebungen integriert werden. Sie bietet eine umfangreiche Tonregelung, ein dreh- und schwenkbares Display und Fokus Peaking. Zudem ist sie mit dem aus den Cinema EOS-Modellen bekannten Focus Guide zur Unterstützung der manuellen Fokussierung ausgestattet. Mit Canon Log entstehen Aufnahmen mit neutralem Kontrast und bis zu 12 Blendenstufen Dynamikumfang (bei ISO 400), die nachträglich in Farbe und Gradation bearbeitet werden können.

Die Canon EOS R ist ab 9. Oktober für 2.499 Euro (UVP Gehäuse) bzw. 3.499 (UVP mit RF 24-105mm f/4 L IS USM) erhältlich. Einzeln kostet das RF 24-105mm f/4 L IS USM 1.199 Euro (UVP). Ab Ende Oktober gibt es das RF 50mm f/1.2 L USM (UVP 2.499 Euro), im Dezember sollen das RF 35mm f/1.8 Macro IS STM (UVP 599 Euro) und das RF 28-70mm f/2 L USM (UVP 3.249 Euro) folgen.

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