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Branchen-News Meldung:

14. Mai 2018


Cewe mit deutlichem Umsatzplus im 1. Quartal

Die Cewe Stiftung & Co. KGaA hat für das erste Quartal 2018 ein Umsatzwachstum um 10,1 Prozent auf 130,6 Mio. Euro bekanntgegeben. Dabei wurde das Wachstum nicht nur von Akquisitionen getragen, sondern vor allem vom Stammgeschäft Fotofinishing: Der umsatzstärkste Geschäftsbereich legte organisch kräftig zu und erreichte mit dem akquirierten Foto-App-Spezialisten Cheerz ein Plus von 10,4 Prozent. Mit 0,6 Mio. Euro lag der operative Gewinn (EBIT) trotz außerordentlicher Aufwendungen für die Integration von Zukäufen exakt auf Vorjahresniveau.


„Auch wenn das vierte Quartal, wie inzwischen traditionell üblich, auch 2018 den größten Umsatz- und vor allem Ergebnisbeitrag liefern wird, haben wir mit dem organischen Wachstum und dem zusätzlichen Schub durch unsere Zukäufe eine gute Ausgangsbasis für das Gesamtjahr geschaffen,” kommentierte der Cewe Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Friege. „Besonders freut uns das Comeback des Cewe Fotobuchs, nachdem dies 2017 wegen der Umsatzsteuererhöhung im Volumen nicht wachsen konnte.“

Der Umsatz im Geschäftsbereich Fotofinishing legte im ersten Quartal um 10,4 Prozent auf 94,5 Mio. Euro zu. Neben den Erträgen des französischen App-Spezialisten Cheerz trug vor allem das Cewe Fotobuch das Wachstum: Der Absatz des Flaggschiff-Produkts stieg im ersten Quartal 2018 um 7,7 Prozent auf 1,248 Mio. Exemplare (Q1 2017: 1,159 Mio. Exemplare). Auch der Absatz von Cewe Kalendern, Cewe Cards, Fotogeschenken und Cewe Sofortfotos wuchs weiter. Unverändert setzte sich der Trend zu qualitativ hochwertigeren Produkten fort: So stieg der Umsatz pro Foto um 3,7 Prozent auf 20,28 Eurocent. Damit verzeichnete Cewe im Fotofinishing mit 1,9 Mio. Euro (plus 46 Prozent) erneut ein positives Ergebnis.

Auch der Geschäftsbereich Kommerzieller Online-Druck verzeichnete im 1. Quartal ein zweistelliges Umsatzwachstum. Mit 24,4 Mio. Euro lag der Umsatz um 18,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dabei wirkte sich besonders die Akquisition des Berliner Druckers Laserline aus. Das Bestandsgeschäft behauptete sich trotz des weiterhin starken Preiswettbewerbs im Inland und des Brexit-geschwächten Geschäfts in Großbritannien auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (EBIT) von -0,5 Mio. Euro (+0,1 Mio. Euro im 1. Quartal 2017) wurde unter anderem durch einmalige Integrationskosten für Laserline in Höhe von rund 0,2 Mio. Euro belastet. Ab 2019 soll Laserline einen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Neben den außerordentlichen Aufwendungen wurde das Ergebnis von Kostensteigerungen und zwei Produktionstagen weniger als im Vorjahr belastet.

Im Einzelhandel ging der Hardware-Umsatz im ersten Quartal 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode marktbedingt um 8,0 Prozent auf 10,8 Mio. Euro zurück. Die Preisstrategie mit dem bewussten Verzicht auf margenschwächere Umsätze zahlte sich jedoch aus: Mit -0,5 Mio. Euro lag das operative Ergebnis (EBIT) trotz des Umsatzrückgangs nur leicht niedriger als im Vorjahr (-0,3 Mio. Euro). 

Der Umsatz im Geschäftsfeld Sonstiges lag im 1. Quartal 2018 bei 0,9 Mio. Euro (Q1 2017: 0,7 Mio. Euro). In diesem Geschäftsbereich sind Immobilienbesitz und Beteiligungen zusammengefasst, aber auch Struktur- und Gesellschaftskosten, wie etwa Kosten für die Hauptversammlung und Investor Relations. Das EBIT blieb im 1. Quartal 2018 mit -0,4 Mio. Euro nahezu auf dem Niveau des gleichen Vorjahreszeitraumes (Q1 2017: -0,5 Mio. Euro).

Durch die guten Ergebnisse des 1. Quartals sieht der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 630 und 665 Mio. Euro und einem EBIT zwischen 48 Mio. Euro und 54 Mio. Euro bestätigt. Wachstumsimpulse erwartet Cewe von der Akquisition des Online-Druck-Anbieters Laserline im Kommerziellen Online-Druck und von der Mehrheitsbeteiligung an der führenden französischen Foto-App Cheerz im Fotofinishing. Auch 2018 will das Unternehmen seine zuverlässige Dividendenpolitik fortsetzen: Für das Geschäftsjahr 2017 hat Cewe den Aktionären in der Hauptversammlung am 6. Juni 2018 eine Dividende von 1,85 Euro vorgeschlagen – das wäre die neunte Dividendenerhöhung in Folge.

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